20.09.2017 Ein Rückblick auf 20 Jahre Gründerwettbewerb

Als erster bundesweiter Gründerwettbewerb Deutschlands startete 1997 der „Gründerwettbewerb Multimedia“. Seitdem hat sich der Gründerwettbewerb als Instrument zur Förderung von innovativen und digitalen Geschäftsideen wiederholt bewährt. Die Studie „20 Jahre Gründerwettbewerb. Eine Rückschau aus Perspektive der Wirkungsanalyse“ verrät, wie sich die Start-up Szene im Allgemeinen verändert hat und was aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Gründerwettbewerbs geworden ist.

Als Basis für ihre Analyse greift das Autorenteam um Dr. Jan Wessels vom Institut für Innovation und Technik (iit) auf die jährlich erhobenen Teilnehmerumfragen zurück, in denen die Gründerteams der jeweiligen Wettbewerbsrunden unter anderem Angaben zu ihrem Start-up, ihrer Finanzierung und ihrem Team machen. Zudem ziehen sie aktuelle Studien hinzu, um die Zahlen des Gründerwettbewerbs in allgemeine Entwicklungen der Start-up Branche einzubetten.

Besonders beeindruckend ist die hohe Überlebensrate der Start-ups. Denn von den insgesamt 824 Start-ups, die mit fast 8,5 Millionen DM und über 4,5 Millionen Euro gefördert wurden, haben stolze 93 Prozent die ersten drei Unternehmensjahre mit Bravour gemeistert. Dafür ist neben der Finanzierungshilfe vom Gründerwettbewerb meist weiteres Kapital notwendig. Die Studie zeigt, dass die Start-ups dieses Geld vor allem aus Eigenkapital generieren. Aber auch die Verfügbarkeit von Finanzierungen durch Business Angels und VC-Kapital ist den letzten Jahren deutlich populärer geworden. Ebenfalls erfreulich ist der steigende Frauenanteil unter den Teilnehmenden. Mit 17 Prozent im Jahr 2017 erzielte der Gründerwettbewerb die höchste Quote seit 2001.

Die gesamte Studie kann kostenlos unter folgendem Link heruntergeladen werden: