04.12.2017 E-Health auf dem Vormarsch: „inveox“ und „Smart Reporting“ sichern sich Investments

Für „inveox“, Gewinner beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ in der Runde 1/2017, und „Smart Reporting“, Gewinner der Runde 1/2015, geht das Jahr 2017 erfolgreich zu Ende. Beide Start-ups konnten Investoren von sich überzeugen und sichern sich so Zuschüsse in Millionenhöhe.

Für „inveox“ ist 2017 ein erfolgreiches Jahr. Noch bevor das Team im September auf der IFA in Berlin mit einem Preis beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ ausgezeichnet wurde, sicherte es sich bereits im ersten Halbjahr 2017 Investitionen in Höhe von einer Million Euro. Mit ihrer Idee zum smarten Umgang mit Biopsieproben konnten die Gründer vier Business Angels für sich begeistern. Um Fehler bei der Krebsdiagnose zu verhindern arbeitet „inveox“ daran, Prozesse zur Vorbereitung der Proben in pathologischen Laboren zu automatisieren. Ein intelligentes Probengefäß wird dafür mit einer individuellen ID ausgestattet, welche sämtliche Informationen zu der Probe beinhalten kann. Eine eigens angefertigte Maschine ist in der Lage, bis zu 35 Proben zeitglich zu erfassen, die Daten auszulesen und das für den Transport notwendige Fixierungsmittel Formalin zu entfernen. Die ergänzende Webanwendung ermöglicht es, alle notwendigen Informationen zur Untersuchung der Probe mit der jeweiligen ID zu verknüpfen. Fehldiagnosen, die durch manuelle Arbeiten am Gewebe entstehen, können so minimiert werden.

Auch „Smart Reporting“ konnte überzeugen: Nachdem sie bereits zu Beginn des Jahres eine hohe Investitionssumme erhielten, wurden sie nun in das „German-Accelerator-Tech-Programm“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgenommen. Mit dem Programm unterstützt das BMWi deutsche Start-ups aus dem IKT-Bereich bei der Ergründung des amerikanischen Marktes. Mit dem Konzept der standardisierten und digitalisierten Befunde gewann „Smart Reporting“ 2015 den Gründerwettbewerb. Mithilfe ihrer Online-Software stellen sie Ärzten spezifische Checklisten zur Verfügung, die es ermöglichen, einheitliche Befunde zu erstellen. Zeitgleich wird ein detaillierter Befundtext erstellt, welcher sich in alle lokalen Systeme importieren lässt.

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