29.09.2016 Bessere Förderbedingungen für EXIST

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderbedingungen für die Programme EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer verbessert. Durch die Neuerungen sollen bessere Anreize für Eltern gesetzt und die Gründungsnetzwerke an Hochschulen weiter gestärkt werden. Hierfür wird beispielsweise der Kinderzuschlag im EXIST-Gründerstipendium für Stipendiaten mit Kindern erstmals seit 2007 von 100 auf 150 Euro pro Monat und Kind erhöht. 

Bundeswirtschaftsminister Gabriel: "Bereits Ende 2014 haben wir wichtige Verbesserungen bei EXIST umgesetzt, die zu höheren Antragszahlen und mehr innovativen Unternehmensgründungen geführt haben. Jetzt wollen wir vor allem dazu beitragen, dass sich noch mehr Frauen an einer Unternehmensgründung im EXIST-Programm beteiligen. Die zusätzliche Unterstützung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten." 

Hochschulen und ihre regionalen Gründungsnetzwerke beraten und betreuen die Gründerinnen und Gründer bei der Antragstellung, bieten Arbeitsräume und Labore an und helfen bei der Suche nach Coaches und Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Leistungen sollen jetzt durch eine Anreizprämie bestärkt werden. Denn bisher wurden nur Gründungsprojekte selbst gefördert. Die Hochschulen bekommen mit der Anreizprämie die Möglichkeit, für bewilligte Gründungsvorhaben im EXIST-Gründerstipendium 10.000 Euro und bei EXIST-Forschungstransfer 20.000 Euro zu erhalten.

Mit dem Programm EXIST werden Existenzgründungen aus der Wissenschaft in der ersten Phase - von der Idee bis zur Gründung - gefördert. In den Programmlinien EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer werden jährlich ca. 200 Unternehmensgründungen im Hochschulumfeld gefördert.

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