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Informationsbroschüre zum Wettbewerb

Wer es lieber gedruckt mag: in der Infobroschüre lassen sich alle Wettbewerbsbedingungen nachlesen.

Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft

Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft

Für das neu aufgesetzte Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft wurden 132 Teilnehmer des BMWi-Gründerwettbewerbs befragt.

Kontakt für Teilnehmer

Montag - Freitag 9.00 - 17.00 Uhr

Tel.: 030 310078-123
E-Mail: info@gruenderwettbewerb.de

 
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Sonderpreis "Internet der Dienste"

Einleitung

Sie haben eine Idee für eine neue webbasierte Dienstleistung und möchten damit ein erfolgreiches neues Unternehmen gründen? Sie wollen die Chance nutzen, ihr Geschäftsmodell mit erfahrenen IT-Experten zu diskutieren und zu validieren? Dann bewerben sie sich mit ihrer Gründeridee für den Sonderpreis „Internet der Dienste“.

Wie Ihre Konzepte aussehen können, zeigen die folgenden zwei Beispiele. Diese Auswahl ist nicht bindend, sondern dient zur Anregung, um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Geschäftsideen zu verdeutlichen. Voraussetzung für die eingereichten Vorschläge zur Unternehmensgründung ist lediglich ein klarer Bezug zum Internet der Dienste.

Potenzielle Szenarien für Gründerideen

Szenario „Personal Health App Store”

Das erste Szenario stellt die Bereitstellung diagnostischer und behandlungsrelevanter Dienstleistungen zur medizinischen Versorgung in einem Service-Marktplatz dar.

Kontext

Steigende Kosten im Gesundheitswesen erfordern eine zunehmende Eigenbeteiligung jedes Einzelnen. Diese Eigenbeteiligung wird zukünftig nicht nur durch höhere Beitragszahlungen erfolgen, sondern auch durch ein persönliches Engagement beim Management der eigenen Gesundheit. Die zunehmende Verfügbarkeit von Smartphones bietet die Chance, verschiedene Stakeholder im Gesundheitswesen besser zu vernetzen und medizinische Dienstleistungen unmittelbar zur Verfügung zu stellen. Eine Grundlage dafür wird zukünftig eine medizinische Dienstleistungsplattform sein, die als „virtueller Arzt" oder gar „virtuelles Krankenhaus" eine bessere Versorgung – insbesondere in ländlichen Gebieten – gewährleistet bzw. zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen kann.

Aufgabenbeschreibung

Die heutige Situation ist für den Anwender wenig attraktiv, da es nur wenige kompatible Applikationen für bestimmte Smartphones (z.B. iPhone) gibt. Dies muss durch ein offenes System für medizinische Dienstleistungen verbessert werden, die für eine qualitativ hochwertige und effiziente Versorgung notwendig sind.

Ziel ist, intelligente Dienste für eine Dienstplattform zu implementieren, um so eine Basis für die dezentralisierte Konsultation, eine regelbasierte Diagnose und individuelle Therapievorschläge zu entwickeln. Diese Plattform wirkt als Katalysator für neue medizinische integrierte Versorgungskonzepte, die kontinuierlich an zukünftige Bedürfnisse angepasst werden kann, und so den Fortschritt im Gesundheitswesen beschleunigt.

Herausforderung

Die Verknüpfung von Daten und Diensten ist von zentraler Bedeutung. Ebenso spielt die Integration freier Internetdienste eine große Rolle, z.B. die semantische Suche in medizinischen Literaturdatenbanken (PubMed), DBPedia (semantisches Wikipedia) und anderen Open-Linked-Data Quellen (FreeBase).

Ziel der Integration von Daten und Diensten ist es, dem Patienten bzw. dem behandelnden Arzt genau das Wissen zur Verfügung zu stellen, das zur schnellen, effizienten und zielgerichteten Patientenversorgung notwendig ist.

Nutzen

Intelligente Dienste im Gesundheitsbereich unterstützt durch hochmoderne, mobile Geräte stellen für die Diagnose sowie Behandlung wertvolle Informationen zur Verfügung. Durch das intelligente Zusammenspiel von Informationssystemen und mobilen Geräten kann das Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen der Medizin so genutzt werden, dass die medizinische Diagnose, Behandlung und Versorgung signifikant verbessert wird und jederzeit „on demand“ zur Verfügung steht.

Gründungsideen Rund um unternehmensnahe Dienstleistungen

Das zweite Anwendungsbeispiel skizziert auf Basis der im Forschungsprojekt THESEUS TEXO entwickelten Technologien zum „Internet der Dienste“ ein Konzept oder Szenario, das es ermöglicht, unternehmensnahe Dienstleistungen (z.B. Logistik, Banking, Dienste der öffentlichen Hand, Patent- und Rechtsberatung etc.) auf einem Service-Marktplatz bereitzustellen, zu vermitteln und dem Kunden zur Nutzung anzubieten.

Kontext

Seit vielen Jahren zeigt sich, dass der Dienstleistungsbereich in Deutschland einen stark wachsenden Anteil am Bruttoinlandsprodukt einnimmt. Aktuell werden viele Dienstleistungsangebote komplett neu entwickelt, ohne bereits bestehende Dienstleistungsfragmente zu nutzen. Dies führt zu eher langfristigen Innovationszyklen, hohem Entwicklungsaufwand und damit zu relativ hohen Kosten.

Im Rahmen von TEXO wurden innovative Dienstleistungstechnologien entwickelt, die für Gründungsunternehmen die Umsetzung völlig neuer Geschäftsideen ermöglichen. Zudem wird es auf Basis der im Rahmen von THESEUS TEXO entwickelten Technologien möglich, Dienstleistungen auf mehreren Marktplätzen gleichzeitig branchenübergreifend verfügbar zu machen, um so dynamisch neue Märkte erschließen zu können.

Aufgabenbeschreibung

Dienstleistungen lassen sich sowohl für Anwender als auch für Lieferanten optimieren. Die Dienstbeschreibungssprache USDL und der Service-Marktplatz, der in TEXO entwickelt wurde, bieten eine ideale Basis, um neue intelligente Mehrwertdienstleistungen kostengünstig anbieten zu können. Im Rahmen der eingereichten Geschäftsidee sollte ein Bezug zum „Internet der Dienste“ beispielsweise durch die Anzahl der beteiligten Parteien und deren Zusammenspiel oder die branchenübergreifende Wiederverwendung von Diensten erkennbar sein. Die konkrete Gründungsidee soll das Potenzial des Unternehmenskonzeptes im Kontext des Internet der Dienste verdeutlichen.

Herausforderung

Die Verknüpfung und Vernetzung von bestehenden und neuen Dienstleistungen ist eine zentrale Herausforderung im Kontext des Internet der Dienste. Neue Geschäftsmodelle, die die Verwendung der TEXO Werkzeuge beinhalten, nehmen diese Herausforderung an.

Nutzen

Auf Basis der Technologien für das Internet der Dienste bieten neue und innovative Geschäftsideen, mit variablen Preismodellen und dynamisch orchestrierten Dienstleistungen eine breite Basis für Start-Up Unternehmen, um sich im bestehenden Dienstleistungsmarkt einen signifikanten Marktanteil zu sichern.

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Wettbewerbsrunde 1/2012

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2012.
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