05.04.2017 “StartUp Night! Luft- und Raumfahrt - Jungunternehmer stellen sich vor!“

Am 21. Februar 2017 fand zum zweiten Mal die „StartUp Night! Luft- und Raumfahrt" im BMWi in Berlin statt. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, etablierte Firmen der Branche mit Start-ups in Kontakt zu bringen. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries erklärte: „Die Luft- und Raumfahrt ist eine Schlüsselbranche für den Technologiestandort Deutschland. Sie trifft heute auf innovative Start-ups, deren Gründerinnen und Gründer mit neuen Ideen überraschen und überzeugen. Diese Vernetzung von Start-ups und etablierter Wirtschaft bietet große Chancen für beide Seiten."

Auch das Gewinnerteam Kinemic des „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" aus Runde 1/2016 war auf der StartUp Night! Luft- und Raumfahrt vertreten. Die Gründer aus Karlsruhe entwickeln eine Software zur Gestensteuerung, mit der frei ausgeführte Hand- und Armbewegungen dank Sensorarmbändern oder Smartwatches erfasst und anschließend systemspezifisch übersetzt werden. Anwendern wird es somit ermöglicht, Befehle für Maschinen, Computer und Fahrzeuge ohne jegliche Berührungen zu erteilen. Auch das Schreiben von Nachrichten ist berührungslos möglich. Für die Luft- und Raumfahrt ist diese Technologie besonders interessant, denn durch den sperrigen Raumanzug stellt das Bedienen von vielen Geräten bisher eine große Herausforderung dar.

Ebenfalls vertreten war der Preisträger des „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen" CellCore3D. Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung einer Software zur Produktentwicklung auf Basis bionischer Leichtbauprinzipien. Entwickler aus der Luft- und Raumfahrtfahrtindustrie können dadurch Gewichtseinsparungen von bis zu 30 Prozent gegenüber konventionellen Bauweisen realisieren – ein großer Gewinn für die gesamte Branche.

In Berlin präsentierten die beiden Teams ihre Innovationen vor zahlreichen wichtigen Akteuren. Neben Industrieunternehmen waren auch die Europäische Raumfahrt Agentur ESA, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Digitalverband Bitkom vor Ort.