10.07.2017 „IKT-Gründung des Jahres“: Im Interview mit Toposens

And the winner is: Toposens! Am 7. Juni 2017 wurde das Münchener Start-up auf dem Kongress „Junge IKT 2017“ mit dem ersten Platz für die „IKT-Gründung des Jahres“ ausgezeichnet. Damit erhält der ehemalige Hauptpreisträger beim Gründerwettbewerb einen Kapitalzuschuss von 50.000 Euro. Nach der feierlichen Preisverleihung mit Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, haben wir mit Tobias Bahnemann, Managing Director & Co-Founder bei der Toposens GmbH, gesprochen:  

Herr Bahnemann, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Auszeichnung. Was glauben Sie, hat die Jury bei Ihnen besonders überzeugt? Was zeichnet Toposens aus?

„Für unseren Erfolg sind zwei Faktoren entscheidend. Zum einen ist es unser Produkt. Denn wir haben einen 3D-Ultraschallsensor entwickelt, der innovative Anwendungen wie autonomes Fahren oder anonymes Personentracking ermöglicht. Und zum anderen ist es unser Team. Durch unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnisse ergänzen wir uns perfekt und arbeiten sehr effektiv. Mit diesem komplementären Team haben wir es von der Idee bis hin zu der ersten fertigen Sensorversion gebracht – ein Erfolg, den wir als entwicklungsintensives Hardware-Start-up ganz besonders zu schätzen wissen.“

Das klingt nach einer guten Kombination. Nun ist Toposens zur „IKT-Gründung des Jahres“ gekürt worden. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und welche Vorteile bringt Ihnen diese?

„Es ist natürlich eine große Ehre für uns, aus all den ausgezeichneten Start-ups noch einmal als besonders vielversprechend hervorgehoben zu werden. Wir sehen diesen Preis als Bestätigung für die harte Arbeit, die wir Tag für Tag in unser Unternehmen stecken. Die Vorteile, die diese Auszeichnung mit sich bringt, sind sehr vielfältig. Wir konnten wichtige Kontakte zu Politik und Wirtschaft knüpfen und zudem ein großes Medieninteresse generieren – das ist super für uns! Aber auch das Preisgeld können natürlich wir sehr gut gebrauchen.“

Das freut uns. Und zu guter Letzt: Gibt es einen „Fun Fact“ über Sie als Gründer oder über Toposens, den Sie uns erzählen können?

„Ja, den gibt es tatsächlich. Und zwar: Das Bewerbungsgespräch mit unserer ersten Mitarbeiterin fand per Telefon auf einem Kentucky Fried Chicken-Parkplatz statt. Sie hat zugesagt und ist noch immer bei Toposens.“