31.05.2017 High-Tech Gründerfonds: 245 Millionen für digitale Start-ups

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) legt seinen dritten Fonds mit 245 Millionen Euro auf. Bis zum Ende des Jahres soll der Inhalt noch einmal auf 300 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Bonner Kapitalgeber werden das Geld ab Herbst in besonders erfolgsversprechende digitale Geschäftsideen investieren. Pro Unternehmen können bis zu drei Millionen Euro ausgezahlt werden. Die beiden stärksten Kapitalgeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (133 Millionen Euro) und die Kfw-Bank (26,7 Millionen Euro).

Bundesministerin Zypries: „Innovative Start-ups sind die Stütze unserer Volkswirtschaft. Zur Finanzierung benötigen Gründerinnen und Gründer vor allem Wagniskapital, denn meistens besteht am Anfang keine Möglichkeit zur Kreditfinanzierung. Hier leistet der von uns initiierte High-Tech Gründerfonds einen wichtigen Beitrag. Deshalb sind wir auch der größte Investor. Ich bin mir sicher, dass auch der neue Fonds an die erfolgreiche Arbeit seiner beiden Vorgänger anknüpfen wird. Insbesondere der hohe Anteil privater Investoren im dritten Fonds freut mich. Hier sind Großunternehmen und Mittelständler aus zahlreichen Branchen vertreten. Diese stellen nicht nur Kapital zur Verfügung, sondern auch ihr Know-how und Zugänge zu Absatzmärkten.“

Seit 2005 hat sich der HTGF bereits an über 500 Start-ups beteiligt. Ziel der öffentlich-privaten Partnerschaft ist es, Gründerinnen und Gründer aus dem Bereich Technologie verschiedene Netzwerke sowie eine finanzielle Starthilfe zur Verfügung zu stellen. Inzwischen verwaltet der Kapitalgeber rund 876 Millionen Euro und gilt als einer der wichtigsten Investoren der deutschen Start-up-Szene.

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