13.06.2017 awamo erhöht Seed-Funding auf zwei Millionen Euro

awamo, Preisträger aus Runde 2/2014, konnte das eigene Seed-Finanzierungsvolumen dank der neuen Investoren „Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft“ (DEG) und „elea Foundation for Ethics in Globalization“ aus der Schweiz sowie weiteren privaten Investoren auf zwei Millionen Euro erhöhen. Außerdem wurde von den Gesellschaftern ein Aufsichtsrat bestellt, dessen Mitglieder das Start-up in Zukunft mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk unterstützen werden.

Das Start-up awamo ist die erste digitale Kreditauskunftsdatei für den afrikanischen Mikrofinanzsektor. Die Frankfurter Gründer haben eine Software entwickelt, mit der Daten von Kreditnehmern in Afrika erfasst und erstmals zum Zweck des Kreditinformationsaustauschs in einer zentralen Datenbank gespeichert werden können. Dafür werden den Mikrokreditinstituten vor Ort Tablets zur Verfügung gestellt, auf denen die Software installiert ist. Diese Tablets sind zudem mit einem Fingerabdrucknehmer ausgestattet, mit dem die Kreditnehmer einwandfrei identifiziert werden können.

„Diese Finanzierungsrunde ist ein großer Schritt vorwärts für awamo“, stellt CEO Benedikt Kramer fest. „Mit den zusätzlichen Finanzmitteln und mit der Unterstützung eines erfahrenen Aufsichtsrats, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht, sind wir in einer tollen Position für den Roll-Out unserer Lösung in ganz Uganda.“

Afrika ist ein Kontinent mit großem Potenzial für die digitale Entwicklung. Daher hat Deutschland die Chancenregion Afrika zu einem der zwei Schwerpunktthemen während seiner G20-Präsidentschaft erklärt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat dafür die Initiative "Pro! Afrika" ins Leben gerufen, die die ökonomische Entwicklung Afrikas unterstützen sowie nachhaltiges Wachstum, eine intensivere Kooperation und mehr Engagement der Privatwirtschaft stärken soll. Es ist ein zentrales Anliegen, afrikanische Gründerinnen und Gründer mit deutschen Start-ups oder Technologien zu vernetzen. Kooperationsprogramme und neue Finanzierungs- und Förderprogramme sollen auf den Weg gebracht werden, die speziell auf die Bedürfnisse deutscher und afrikanischer Nachwuchsunternehmerinnen und -unternehmer zugeschnitten sind.

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