Rösler: Gründungsprogramm EXIST hilft jungen Existenzgründern
In der zweiten Runde des Wettbewerbs "EXIST-Gründungskultur - Die
Gründerhochschule", die im Herbst 2011 gestartet wurde, hat das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 20 Hochschulen
ausgewählt, die in den kommenden sechs Monaten ein detailliertes
Konzept für eine ganzheitliche Gründungsprofilierung
erarbeiten.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:
"Eine moderne Volkswirtschaft braucht Ideen und Innovationen, um
dynamisch und wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit Ideen, die in der
Wissenschaft entstanden sind, auch erfolgreich am Markt platziert
werden können, brauchen wir mutige Unternehmer. Mit dem EXIST-Programm
legen wir einen bewussten Schwerpunkt auf Existenzgründungen aus
Hochschulen. So können noch mehr junge Menschen im Umfeld der
Hochschulen vom Unternehmergeist beflügelt werden und dazu beitragen,
interessanten Forschungsergebnissen den Weg aus dem Labor in den Markt
zu ebnen."
An der Runde hatten sich deutschlandweit 41 Hochschulen beteiligt. Die
jetzt ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen sind aufgefordert,
bis Oktober 2012 eine ganzheitliche hochschulweite Gründungsstrategie
zu entwickeln.
Folgende Hochschulen wurden ausgewählt:
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
- Freie Universität Berlin
- Universität Bremen
- Technische Universität Chemnitz
- Technische Universität Darmstadt
- Hochschule Esslingen
- Justus-Liebig-Universität Gießen
- Technische Universität Hamburg-Harburg
- Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
- Karlsruher Institut für Technologie
- Universität Kassel
- Universität Koblenz-Landau
- Universität zu Köln
- Handelshochschule Leipzig
- Leuphana Universität Lüneburg
- Fachhochschule Mainz
- Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Nürnberg
- Universität des Saarlandes
- Technische Hochschule Wildau (FH)
- Bergische Universität Wuppertal
Das BMWi wird ab 2013 bis zu zehn Hochschulen mit den überzeugendsten
Strategien bei der praktischen Umsetzung bis zu fünf Jahre lang
finanziell unterstützen.
In der ersten Wettbewerbsrunde hatten sich im Juli 2011 bereits zehn
Hochschulen mit einem überzeugenden Strategiekonzept zur
Gründungsprofilierung durchgesetzt, die ausgewählt wurden. Drei
Hochschulen wurden zusätzlich als "EXIST-Gründerhochschulen"
ausgezeichnet.
Mit dem Programm "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft"
werden seit 1998 Maßnahmen und Projekte gefördert, um das
Gründungsthema an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verankern.
Im Rahmen des Wettbewerbs "Die Gründerhochschule" stellt das BMWi dazu
über sieben Jahre rund 46 Mio. Euro für anspruchsvolle Projekte an
Hochschulen bereit. Das EXIST-Programm wird mit Mitteln des
Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.




