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Preisträger der Runde 2/2011

Die Preisträger der Runde 2/2011 wurden am 7.3.2012 auf der CeBIT in Hannover öffentlich ausgezeichnet. Die Hauptpreise gingen an A°VE, Buddy-Watcher, Easy Listen, HEADPHONE SURROUND 3D, nubedian und TestObject. Der Sonderpreis zum Thema "Internet der Dienste" ging an twofloats, Engineering in der Cloud und fitcontext.

Gewinner des Sonderpreises

twofloats

twofloats bietet eine effiziente und hoch skalierbare Software-Lösung, um das positionsspezifische Erfassen und Verknüpfen von mehreren beweglichen Objekten auf Basis ihrer räumlichen Nähe (Proximity Detection) in eine bestehende Systemarchitektur zu integrieren. Die Software von twofloats wird dabei über eine API-Schnittstelle als Service eingesetzt und ermöglicht erstmals ein sehr kostengünstiges Angebot zur Proximity Detection als Dienstleistung für dritte Unternehmen. Mit twofloats kann ein Markenhersteller, Telematik-Dienstleister, ein soziales Netzwerk oder ein Mobile Game Anbieter seine angemeldeten Nutzer über die eigene mobile Applikation unmittelbar und proaktiv benachrichtigen, sobald zueinander passende Nutzer oder Orte sich auf einen festgelegten Abstand nähern.

Gründer
Timo Freisland, Berlin
Markus Otte, Berlin
Martin Raack, Berlin
Dr. Florian Odronitz, Berlin

fitcontext

FitCX ist das integrierte Trainingsbetreuungssystem für Fitnessstudios. Es liefert dem Sportler studiospezifische Informationen und wichtige Hinweise zum Training per Smartphone-App direkt auf das Handy. Mithilfe des digitalen Trainingsplans und der Leistungserfassung kann eine interaktive Betreuung durch den Trainer erfolgen. Die erweiterten Analysemöglichkeiten und der Kommunikationskanal bieten dem Studio eine direkte Verbindung zum Kunden.

Gründer
Christopher Prüß, Berlin
Ulrich Helker, Berlin

SimuCloud

SimuCloud bietet einen weltweit verfügbaren, skalierbaren Webservice für numerische Simulationen basierend auf Cloud-Computing und etablierten Open-Source-Softwaresystemen aus Wissenschaft und Industrie. Der Anwender kann seine Simulationskapazitäten skalierbar, spontan und flexibel an seinen aktuellen Bedarf anpassen, ohne Fixkosten für Lizenzen, Hardware und Wartung tragen zu müssen. Eine eigene Nutzerschnittstelle integriert verschiedene Simulationswerkzeuge und ermöglicht Unternehmen, ein breites Spektrum an Simulationssoftware einfach und effektiv zu nutzen.

Gründer
Vincenz Dölle, München
David Heiny, Reute
Anatol Dammer, München

Hauptpreisträger

A°VE

A°VE automatisiert den Sprachschnitt im Tonstudio. Die durch die Software erzielbare Effizienzsteigerung beim Sprachschnitt kann bis zu 50 Prozent betragen. Zugleich kann der Ton-Cutter sich mehr auf den kreativen Teil des Sprachschnitts konzentrieren. Das Tool ist damit besonders für Studio- und Live-Produktionsbetriebe wie Rundfunkanstalten, Filmproduktionen und Tonstudios geeignet, um deren Arbeit effizienter zu gestalten.

Gründer
Johannes Scherzer, Berlin
Benjamin Schulz, Berlin

Buddy-Watcher

Mit Buddy-Watcher hat Free-Linked ein System für die Verbesserung der Sicherheit im Tauchsport entwickelt. Das System überträgt bidirektional Daten per Ultraschall und schlägt an, wenn sich die Tauchpartner zu weit voneinander entfernen. Neben dem Einsatz bei Tauchgängen findet der Buddy-Watcher auch bei der kabellosen Steuerung von Unterwasserrobotern aber auch über Wasser bei der Überwachung von Feuerwehrleuten Anwendung.

Gründer
Eduard Sabelfeld, Pforzheim
Michael Feicht, Pforzheim
Sergej Koch, Pforzheim

Easy Listen

Das Unternehmen Easy Listen optimiert durch eine softwarebasierte Technologie vorhandenes Tonmaterials von Fernsehsendungen, DVD’s und Video-on-demand-Angeboten für Ältere und Hörgeschädigte. Durch das gleichnamige, selbst entwickelte Verfahren wird die Sprachverständlichkeit des Audiomaterials erhöht und das Klangbild verbessert. Easy Listen richtet sich an Unternehmen in der Fernseh- und Kinoproduktion. Die Software wird einerseits als spezialisierte Dienstleistung für die Erstellung von hochwertigen Tonspuren in Fernseh- und Kinoproduktionen angeboten, anderseits wird ein automatisierter Optimierungsprozess von Tonspuren in Echtzeit implementiert, beispielsweise für Fernsehanstalten.

Gründer
Ginetta Fassio, Berlin
Christian Simon, Berlin

HEADPHONE SURROUND 3D

Die Software HEADPHONE SURROUND 3D Technologie ermöglicht ein realistisches dreidimensionales Hören auch mit Kopfhörern. Die Technologie simuliert dafür sogenannte virtuelle Lautsprecher, die zum Beispiel eine 5.1-Surround-Mischung auf handelsüblichen Stereo-Kopfhörern erklingen lässt, als höre man sie über ein heimische Surround-Lautsprechersystem oder im Kino. Die Technologie könnte zukünftig in digitalen Abspielgeräten wie MP3-Playern, Computern oder auch digitalen Fernsehern implementiert werden. Bisher nicht vermeidbare unnatürliche Wahrnehmungen wie etwa der „Klang im Kopf“ werden so beseitigt. Die Verbesserung wird alleine durch ein Software-Verfahren erreicht, es wird keine besondere Hardware benötigt.

Gründer
Tom Ammermann, Hamburg

nubedian

Die Softwarelösung CareCM von nubedian unterstützt Mitarbeiter im Sozial- und Gesundheitswesen in Beratungs- Kommunikations- und Organisationstätigkeiten sowie in der Fallsteuerung. Dabei werden wichtige Funktionen zur Qualitätssteigerung, wie die Ermittlung des Versorgungsbedarfs, die Identifikation von Versorgungslücken, Planung passgenauer Hilfen und die Dokumentation der Beratungsprozesse, bereitgestellt, zeit- und ortsunabhängig für alle an der Versorgung und Beratung Beteiligten nutzbar. Dies hat zur Folge, dass die Arbeitsprozesse für die Mitarbeiter übersichtlicher und transparenter werden und die verfügbaren Ressourcen wie Zeit oder Personal effizienter genutzt werden können. Die Software wird als Cloud-Lösung angeboten und ist aufgrund niedriger Investitionskosten auch für kleine Organisationen geeignet.

Gründer
Mathias Schmon, Karlsruhe
Imanol Bernabeu, Karlsruhe
Bruno Rosales, Karlsruhe
Prof. Christophe Kunze, Karlsruhe

TestObject

TestObject bietet Softwareentwicklern einen innovativen Ansatz, um grafische Bedienoberflächen automatisiert auf funktionale Korrektheit zu überprüfen. Dabei verhält sich TestObject analog zum Anwender. Es wird lediglich die sichtbare Bedienoberfläche analysiert, die technische Komplexität der getesteten Software wird vor dem Tester verborgen. Realisiert wird TestObject durch Methoden des maschinellen Lernens, wodurch der Ansatz deutlich toleranter gegenüber Änderungen an der Bedienoberfläche ist und den Wartungsaufwand für automatisierte Tests reduziert. Testobject beschleunigt den Entwicklungsprozess und führt zu niedrigeren Entwicklungskosten.

Gründer
Hannes Lenke, Berlin
Erik Nijkamp, Berlin
Andreas Lüdeke, Berlin

Preisträger

Symonics

Symonics entwickelt und vermarktet Softwareprodukte, die es ermöglichen, in bis heute nicht erreichter Qualität zu telefonieren. Telefonate können in CD-Qualität und mit Raumklang durchgeführt werden. Das selbst entwickelte Raumklang-Verfahren vermittelt einen realistischen, dreidimensionalen Höreindruck, realistisch und weniger ermüdend. Symonics ermöglicht es damit Herstellern von Telekommunikations-systemen und Konferenzdiensten, hochwertige und innovative Produkte anzubieten.

Gründer
Dr. Christian Hoene, Dusslingen
Brigitte Brun, Blankenloch
Michael Haun, Tübingen
Patrick Schreiner, Tübingen

CodeSustainable

CodeSustainable entwickelt Serious Social Games für Smartphones, Tablets und Browser. Die Spiele basieren auf anerkannten Simulationsmodellen und realen Daten, die auch von Regierungen und internationalen Organisationen für die Bewertung eingesetzt werden. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Entscheidungsträgers, der durch geeignete Strategien unterschiedliche Herausforderungen wie z. B. die Bekämpfung von Malaria oder Hungersnöten bewältigen muss und damit spielerisch die Zusammenhänge verstehen lernt. Die Strategien der erfolgreichen Spieler werden in die Wissenschaft zurückgespielt und tragen damit zur Lösung realer Probleme bei.

Gründer
Sebastian Stier, Frankfurt am Main
Matthew Herren, New York

InReal

InReal Technologies entwickelt und vertreibt innovative Produkte für Virtual-Reality, in denen Nutzer existierende Produkte und Räume testen können. Kern des Systems ist zum einen eine Videobrille für den dreidimensionalen Seheindruck, zum anderen Komponenten, die die Navigation und Interaktion im virtuellen Raum ermöglichen. Ziel ist die Bereitstellung eines „Laufsimulators“, mit dem die Bewegungen des eigenen Körpers erfasst und in die virtuelle Welt übertragen werden können. Der Nutzer kann sich dadurch auf einmalig intuitive Weise in der virtuellen Realität bewegen. Die Technologie kann auf unterschiedliche Anwendungsbereiche übertragen werden, darunter Architektur und Computerspiele, aber auch auf Messen eingesetzt werden.

Gründer
Moritz Luck, Karlsruhe
Michael Beyhs, Karlsruhe
Thomas Schander, Karlsruhe

gestigon

gestigon entwickelt Software zur berührungslosen Steuerung von elektronischen Geräten allein durch Gesten. Dazu werden die Daten einer 3D-Kamera, wie sie heute beispielsweise bereits bei Spielkonsolen verfügbar ist, ausgewertet, die Gesten der Nutzer erkannt und in Steuerungsbefehle übersetzt. Die Software ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme verschiedener Gesten von bis zu vier Personen und benötigt dabei lediglich geringe Rechnerleistung. Anwendungsbereiche sind u.a. die Außenwerbung, Unterhaltungselektronik, aber auch Automobil- und Medizintechnik.

Gründer
Dr. Klaus Schuback, Bad Schwartau
Sascha Klement, Lübeck
Fabian Timm, Lübeck

SOPAT

Mit der Smart Online Particle Analysis Technology, basierend auf einer Photo-Sonde und einer Bildanalysesoftware, kann in Fertigungsprozessen die gewünschte Verteilung und Partikelgröße von Stoffen automatisiert gemessen und in Echtzeit ausgewertet werden. Der Anwender erhält damit mehr und bessere Informationen über die reale Zusammensetzung der Stoffe und kann den Prozess über eine eigene Internetplattform verfolgen und steuern. Vor allem Kunden aus der chemischen Industrie können mit dieser Lösung ihren Materialeinsatz, Energieaufwand und Abfall minimieren sowie letztlich die Produktqualität verbessern.

Gründer
Dr. Sebastian Maaß, Berlin
Jürgen Rojahn, Berlin
Jörn Emmerich, Berlin

EVIONICS

Das vom Unternehmen EVIONICS entwickelte Instrument für motorgetriebene kleinere Flugzeuge (unter zwei Tonnen), die sich in der unteren Atmosphärenschicht bewegen, verbessert die Messung atmosphärischer Luftströmungen. Die ermittelten Daten helfen dem Piloten, die Energien verschiedener Luftströme in der Atmosphäre (Thermik) durch Anpassung der Flugstrecke effizienter zu nutzen. Damit können bis zu 30% Kraftstoff eingespart werden. Parallel zur Markteinführung wird ein weltweiter Ökomobilitätswettbewerb ausgeschrieben, um den hohen Nutzen des von EVIONICS entwickelten Geräts zu demonstrieren.

Gründer
Phillip Scheffel, Berlin
Robert Adam, Dresden
Philipp Heinemann, Freital

SIListra

SIListra Systems bietet Software und Dienstleistungen im Bereich der funktionalen Sicherheit von Software-basierten Steuergeräten an. Die SIListra Safety Tools sind Lösungen zum Erkennen von Ausführungsfehlern, die zum Beispiel durch Fehlfunktionen der Hardware verursacht werden können. Eine solche Erkennung ist vor allem in Steuergeräten, wie sie in der Automobilindustrie, bei der Bahn oder in Luf- und Raumfahrt eingesetzt werden, eine zwingende Voraussetzung für den einsatz in sicherheitskritischen Applikationen. Dadurch sind - neben der erhöhten Sicherheit - auch deutliche Kostensenkungen bei der Entwicklung und dem Einsatz von Steuergeräten möglich. Die Systemlösung von SIListra wird hardwareunabhängig bereitgestellt, um sie auch in bestehende Softwareumgebungen integrieren zu können.

Gründer
André Schmitt, Chemnitz
Dr. Martin Süßkraut, Dresden
Jörg Kaienburg, Dresden
Dr. Ute Schiffel, Reykjavik
Prof. Christof Fetzer, Dresden

PerfectPrintPattern

Die Software PerfectPrintPattern ermöglicht erstmals ein vollautomatisches Berechnen von Drucklayouts unter Berücksichtigung des gesamten Auftragspools. Große Druckereien können mit der neuen Anwendung den kompletten Produktionsablauf für ihren Auftragsbestand planen und verwalten. Der Einsatz der Druckplatten und Maschinen wird nach Auftragseingang automatisch organisiert. Dadurch lässt sich der Einsatz wichtiger und teurer Ressourcen wie Druckplatten, aber auch Papier effizient steuern, aber auch der termingerechte Druck sicherstellen. Veränderungen am Auftrag sowie Rückmeldungen aus der Produktion werden ad hoc übernommen, um die kontinuierliche Optimierung fortsetzen zu können.

Gründer
Simon Lentner, München
Anja Linhuber, Rosenheim
Lukas Lentner, München
Prof. Martin Schottenloher, Kreuzpullach
Robert Meißner, München

Implisense

Eine intelligente Markt- und Wettbewerbsbeobachtung für kleine und mittelständische Unternehmen verspricht der B2B-Firmenatlas von Implisense. Die Inhalte des Atlas basieren auf öffentlichen Daten, die durch den Einsatz verschiedener textanalytischer Verfahren zu Firmenprofilen angereichert werden. Die kompakte Darstellung der Aktivitäten einzelner Firmen wird durch semantische Methoden aus freien, aber oft unübersichtlichen Quellen gewonnen, anschließend in die bestehenden Inhalte integriert und für den Interessenten anschaulich dargestellt. Begleitet wird der Prozess von statistischen Berechnungen, um automatische Firmenvergleiche und Auffälligkeiten für die verbesserte Kundenfindung in die Darstellung einfließen zu lassen.

Gründer
Dr. Andreas Schäfer, Bonn
Dr. André Bergholz, Bonn
Hannes Korte, Berlin
Wettbewerbsrunde 1/2014 

Die aktuelle Wettbewerbsrunde läuft noch bis zum 31. Mai 2014

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